LCD-Fernseher – Blog

Holen Sie sich das Kinoerlebnis nach Hause

Gutes Heimkino + gute Filme = gute Unterhaltung


LCD-Fernseher mit Heimkino Ausstattung halten in immer mehr Haushalten Einzug. Gestochen scharfes Bild und satter Ton lassen das audio-visuell Spektakel zum besonderen Erlebnis werden.
Allerdings ist eine hochwertige technische Ausstattung immer nur die halbe Miete, denn das beste Equipment kann seine Stärken nicht unter Beweis stellen, wenn die Filme, die darauf geschaut werden von schlechter Qualität sind. Das betrifft sowohl die Ästhetik der Produktion an sich, also Auflösung, Schärfe, Farb- und Tonqualität, als auch die Kameraarbeit und natürlich den Inhalt des Films.

Dass Subwoofer und Soundsystem bei einer Rosamunde Pilcher Verfilmung gelangweilt in der Ecke stehen, erklärt sich von selbst. Der Action-Film ist nicht nur das beliebteste Genre, er versteht es auch, stets die Grenzen der Präsentationstechnik auszuloten und auszureizen. Explosionen, Schießereien, Verfolgungsjagden, Spezialeffekte und Stunts sind als Schmankerl für Augen und Ohren gedacht, werden mit dieser Absicht gefilmt und brauchen daher einen entsprechenden Rahmen, um ihre volle Eindruckskraft entfalten zu können. Das Action-Genre ist deshalb maßgeblich an der Entwicklung neuer Technologien beteiligt. Als berühmtes Beispiel lässt sich etwa das THX-Soundsystem anführen, dass von George Lucas’ Firma für den Einsatz in Kinos entwickelt wurde.

Aber! Die ausgefeiltesten Action-Szenen verlieren schnell ihre Wirkung, wenn sie im Kontext des Films wenig Sinn ergeben, schlecht gefilmt oder schlecht geschnitten sind. Dieses Problem präsentiert sich zum Beispiel häufig in Kampfszenen, in denen die Darsteller mit asiatischen Kampftechniken aufeinander einprügeln.

Anstatt etwas Abstand zu halten, und dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, das tatsächliche Geschehen verfolgen und die akrobatisch-körperlichen Fähigkeiten der Kämpfer bewundern zu können, werden häufig die Kameraausschnitte zu klein gewählt. Die schnellen Bewegungen verwischen das Bild soweit, dass Einem hin und wieder sogar die Orientierung verlustig geht und man nicht mehr genau weiß, war das jetzt ein Bein oder ein Arm, das da über den Schirm geflitzt ist. Hier wird leider die Ästhetik des eigentlichen Geschehens – sofern es sich tatsächlich um einen gut choreografierten, von Profis durchgeführten Kampf handelt – einer künstlichen, visuellen Dynamik geopfert. Solche Filme werden auch durch das beste Heimkino-Equipment nicht zum Überflieger.

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